WIE GELANGT MAN ZUM BERGSCHUTZHAUS GUIDO CORSI?


Reaching the Austrian-Italian border leave the motorway at Tarvisio, follow the direction of Sella Nevea (23 km).


Bei Erreichen von Tarvisio an der österreichisch-italienischen Grenze die Autobahn verlassen. In Tarvisio den Wegweisern ins 23 km entfernte Sella Nevea folgen. Ausgangspunkte aller zum Schutzhaus führenden Wanderwege befinden sich entweder in Tarvisio, in Sella Nevea oder an einigen gekennzeichneten Punkten entlang der Strecke zwischen den beiden Ortschaften.



WANDERWEGE

Acht markierte Wege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und unterschiedlicher Länge führen zum Schutzhaus, wobei jeder Wege andere Schönheiten bietet. Egal auf welchen Weg die Entscheidung fällt, schrecken Sie nicht vor einer kleinen Anstrengung zurück – es lohnt sich!

All jenen, die uns zum ersten Mal besuchen, möchten wir den in Sella Nevea beginnenden Wanderweg Nr. 625 empfehlen. Er ist nicht nur der schönste von allen sondern gewiss auch der leichteste.

Auch wenn es überflüssig erscheinen mag, so möchten wir doch darauf hinweisen, dass zum Bergsteigen seelische Bereitschaft, gutes Vorbereitetsein und eine entsprechende Ehrfurcht vor der Natur notwendig sind. Deshalb gestatten wir uns, die weniger erfahrenen Wanderer auf die körperliche Tüchtigkeit und die Wichtigkeit der Zusammenstellung der Ausrüstung für alle Eventualitäten hinzuweisen. Die Unkenntnis der eigenen Grenzen und Fähigkeiten kann außer einen selbst auch andere in Gefahr bringen!



Der Wanderweg Nr. 625 Ausgangspunkt: Sella Nevea


Schwierigkeitsgrad:
Touristenpfad

Gehzeit:
2.45 - 3.00 Std.

Steigungen:
aufwärts 847 méter, abwärts 148 méter

Der Wanderweg beginnt hinter der Kaserne der Finanzbehörde (Guardia di Finanza) in Sella Nevea (1175 m). Der Weg führt uns zunächst 30 bis 45 Min. bei leichter Steigung durch einen Nadelwald, bevor wir auf offenes Gelände stoßen. Die Ställe von Cregnedul (Casere di Cregnedul) verlassen wir von links , mit einem herrlichen Blick auf die Canin-Bergkette. Der Weg führt weiter bergan durch ein weites Wiesen-Tal, vorbei an den Ruinen einiger Kriegsbunker (1610 m). Der Weg biegt nun nach rechts und nach Umgehung eines mit weiten Abhängen gespieckten Berghanges gelangen wir in das Tal des Cregnedul, von wo aus eine Reihe weiter Serpentinen zum Passo degli Scalini führen. Wir durchschreiten nun das Tal der Forcella Lavinal dell Orso und am Ende einer kurzen Gefällstrecke verlassen wir den aus Richtung Malga Grant Agar kommenden Weg (Nr. 628) nach rechts. Wir gehen nun auf dem Felsweg unter dem links tronenden Parete delle Gocce und nach Umgehung des Ago di Villaco erreichten wir auch schon das Schutzhaus Guido Corsi.

Der Wanderweg Nr. 628 aus Richtung RIO GRANTAGAR

Schwierigkeitsgrad:
Touristenpfad

Gehzeit:
2:30 – 2:45 Std.

Steigungen:
850 Meter

Einige Kilometer nach Verlassen des Raibl-Sees entlang der Straße von Tarvisio nach Sella Nevea finden wir an der rechten Seite ein Steinkreuz, das den Ausgangspunkt des Wanderweges Nr. 628 bildet. Gleich an der ersten Biegung verleitet uns ein Grenzstein des einstigen italienischen Königsreichs und der österreichisch-ungarischen Monarchie zu einer kurzen Pause. Der gemeißelte venezianische Löwe ist noch gut zu erkennen. Ab hier führt die für den Verkehr gesperrte Bergstraße gut eineinhalb Stunden lang durch einen von Vogelgesang durchfluteten Wald. Am Ende der Straße eröffnet sich aus dem Tal der Grantagar eine herrliche Aussicht auf das “Amphitheater der julischen Alpen”. Ab hier gibt es nun zwei Möglichkeiten:
1. Von rechts den Lastenaufzug verlassen und dem zu den Stallungen führenden Weg folgen. Nach einer Rechtsbiegungen führt uns eine Reihe von Serpentinen in die Höhe. Wir halten uns nach rechts und wandern unter den wassergespülten Wänden des Parete delle Gocce weiter und werden noch von einer leichten Steigung auf die Prüfung gestellt. Nachdem wir das Schutzhaus von rechts erblicken führt der Weg nur noch bergab.
2. Kürzer und ein wenig schwieriger als die vorherige Variante. Der Weg „Il Sentiero dei Tedeschi“, beginnt 30 Meter hinter der Talstation der Lastenseilbahn des Schutzhauses (Hinweistafel der CAI). Nach einem leichten Abstieg und dem Überqueren zweier Bäche beginnen wir mit dem Umgehen des Bergfußes – nunmehr stetig ansteigend. Übersteigen eines leicht ausstehenden Felsvorsprungs (durch 15 m Stahlseil gesichert). Nach Erreichen des Tales kreuzt dieser Weg den Weg Nr. 650 (Re di Sassonia). Ab hier geht es über unzählige Serpentinen bis zum Schutzhaus.